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259. Pete Thompson cracks the 300 FAI in Colorado’s Deepness - Pete Thompson

// Gavin McClurg, Pete Thompson · 2025-11-08 · 00:59:38 · original episode · pdf

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[show notes]

Pete Thompson hatte einen wahnsinnigen Sommer in Colorado. Nach Jahren der Planung und des Versuchs, große, epische FAI-Dreiecke über dem höchsten Gelände der unteren 48 Bundesstaaten zu fliegen, hat er schließlich einen Rekord geknackt, der erst letztes Jahr von Galen Kirkpatrick aufgestellt wurde, als dieser Anfang August eine 275 km FAI flog. Eine Woche später ging er noch einen Schritt weiter mit einer 292. Dann schaffte er es nur zwei Tage später erneut und knackte diesmal zum ersten Mal in Nordamerika die gefürchtete 300er-Marke mit einer perfekt gezogenen 305 km FAI über einige ernsthafte Tiefen in Colorado. Pete teilt seine Reise im Sport, die in den frühen 2000er Jahren begann, einschließlich seines jüngsten Vol-Bivs quer über den Bundesstaat sowie Flugwettbewerbe und Tandems. Wir besprechen die Herausforderungen des Fliegens im einzigartigen Gelände von Colorado, die Vorbereitung und Ausrüstung, die für lange Flüge erforderlich sind, und die mentale und physische Ausdauer, die nötig ist, um über 10 Stunden in der Luft zu bleiben. Pete reflektiert auch über seine vergangenen Erfahrungen, Sicherheitsmaßnahmen und seine zukünftigen Ambitionen im Paragliding und betont dabei die Bedeutung von Glauben und Gemeinschaft bei der Erreichung großer Leistungen. Petes Tracklogs von diesem Sommer können hier angesehen werden.


Wichtigste Erkenntnisse

  • Pete Thompson fliegt seit 16 Jahren in Colorado und hat insgesamt 21 Jahre Erfahrung im Paragliding.
  • Er absolvierte eine Cross Colorado Bivvy Flight Reise, die etwa acht Tage dauerte und Fliegen mit Wandern kombinierte.

Das Wetter in Colorado stellt erhebliche Herausforderungen für Langstreckenflüge dar und macht es zu einer einzigartigen Umgebung für Paragliding.

  • Pete erzielte mit einem Flug von 275 Kilometern einen neuen nordamerikanischen Rekord und bewies damit sein Engagement und sein Können.

Er betont die Bedeutung von mentaler Ausdauer und Vorbereitung auf lange Flüge und fühlt sich nach jedem Flug oft erschöpft, aber gleichzeitig erfüllt.

  • Sicherheit hat für Pete Priorität, der Sauerstofftanks verwendet und während der Flüge die Risiken sorgfältig abwägt.
  • Er glaubt, dass das Potenzial für längere Flüge in Colorado noch wächst, mit Möglichkeiten für weitere Rekorde.
  • Petes Reise spiegelt die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützung in der Paragliding-Welt wider und inspiriert andere, über ihre Grenzen hinauszugehen.

Soundbites

  • „Ich hatte einen Traum“
  • „Es gibt ein feines Gleichgewicht“
  • „Es ist einfach der Glaube“

Kapitel

  • 00:00 Einleitung und Hintergrund von Pete Thompson
  • 02:47 The Bivvy Flight Across Colorado
  • 06:06 Herausforderungen beim Fliegen in Colorado
  • 08:59 The Big Triangle Flights and Records
  • 11:47 Ausrüstung und Vorbereitung für lange Flüge
  • 14:53 Mentale und physische Ausdauer beim Paragliding
  • 17:47 Safety and Risk Management im Paragliding
  • 20:40 Zukünftige Bestrebungen und Ziele im Paragliding

Links:


Quelle: https://www.cloudbasemayhem.com/259-pete-thompson-cracks-the-300-fai-in-colorados-deepness/

[transcript]

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0:16Gavin McClurg

Hallo zusammen. Willkommen zu einer weiteren Folge von Cloudbase Mayhem. Ich habe heute eine tolle Show mit Pete Thompson für euch vorbereitet. Bevor wir dazu kommen, hoffe ich einfach, dass euch dieser Track, unsere neue Musik, gefällt. Das habt ihr wahrscheinlich schon bemerkt. Unsere Intro- und Outro-Musik wurde von Thad Spencer geschrieben und gespielt, sie gehört also uns. Er hat auch die letzte gemacht, aber ich war wirklich bereit für etwas Neues, also hoffe ich, dass es euch gefällt. Thad war schon mal in der Show. Er ist ein großartiger Musiker und hat uns freundlicherweise angeboten, einen neuen Track für uns zu schreiben, also ich hoffe, ihr genießt ihn. Pete Thompson, Little Pete, aus Colorado, hat dieses Jahr ziemlich große Wellen geschlagen. Ihr habt die Nachrichten wahrscheinlich vor Kurzem gesehen, aber er hat einige große FAI-Dreiecke geschickt. Das ist etwas, an dem er schon lange arbeitet. Er und ich haben sehr ähnliche Hintergründe im Fliegen, viel Whole Bib und viel Racing.

1:06Gavin McClurg

Ich bin schon seit meinen Anfängen und seinen Anfängen mit Little Pete gewettet. Wir sind jetzt beide seit etwas über 20 Jahren dabei. Er war in Colorado unterwegs, wo es über ... wir haben 50 14ers, und er hat vor ein paar Jahren eine komplette Bib quer über den ganzen Bundesstaat gemacht, was echt cool war. Es gab einen tollen Film darüber. Ich werde den Link dazu im Blogpost zu dieser Show hochladen. Aber ich habe Pete dieses Mal wegen seines Sommers kontaktiert. Er hat diese großen FAI-Triangles geplant und daran gearbeitet und versucht, hier in den USA die 300 zu knacken, was nicht annähernd so einfach ist wie in Europa, zum Teil, weil ... so unser Gelände ausgerichtet ist, aber auch, weil man das normalerweise alleine macht oder vielleicht, wenn man Glück hat, mit einer weiteren Person.

1:51Gavin McClurg

Es ist also nicht so, als würde man zum Col d'Angers in Frankreich kommen und 50 Leute beim Start haben, oder in Fiche oder Andermont oder an einer der vielen Orte in Europa, wo sie große Triangles fliegen – ich meine nicht Andermont, sondern Antholtz. Aber ja, Pete hat diesen Sommer im August, also ein paar Monate nach der Sommersonnenwende, als die Tage nicht mehr so lang sind, den FAI-Rekord mit einer 275 geknackt, die Galens Rekord knapp übertroffen hat, der diese hier in Sun Valley letzten Sommer geflogen ist. Das hat das Ganze auf die Landkarte gesetzt und wir haben alle ganz genau hingesehen. Und dann, sehr kurz darauf, hat er eine 292 geschafft. Und dann, sehr kurz danach, eine 305.

2:37Gavin McClurg

Und wisst ihr, er fliegt mit zwei großen Sauerstoffflaschen und ist oft auf 18.000 Fuß Höhe. Wir haben also Dinge, die... das Fliegen großer Dreiecke hier schwieriger machen, nämlich die Tiefe, die Abgeschiedenheit, das Fehlen von Straßen, das viele Gelände und Zeug, viel bewaldetes Gelände, besonders dort in Colorado. Aber wir steigen wirklich schnell auf und können lange gleiten, bevor wir den nächsten Aufstieg brauchen. Wir wussten also, dass das hier passieren könnte. Und viele von uns haben versucht, einen großen Versuch zu wagen. Und Pete hat es schließlich geschafft. Also wollte ich ihn kontaktieren und herausfinden, woher die Motivation kam und wie die Linien waren. Was waren die kniffligen Teile und wie ist es, mit all dem Sauerstoff zu fliegen? Und wie geht er mit der Kälte und allem anderen um, sowie mit der Ausrüstung und dem ganzen Drumherum?

3:24Gavin McClurg

Eine tolle Diskussion. Ein super Typ. Ihr habt die Nachrichten dazu sicher schon gesehen, aber das hier ist so eine Art Deep Dive. Also genießt diesen Chat mit Pete Thompson. Prost.

3:42Gavin McClurg

Pete, klasse, dass du dabei bist. Wir hätten das live machen sollen, als du draußen im weiten Gelände warst, als wir acro yoga gemacht und uns so richtig ausgetobt haben. Du musstest dann aber abhauten, um Elche zu jagen. Aber schön dich zu sehen, Mann.

3:56Pete Thompson

Danke, Gavin. Danke, dass du mich dabei hast. Ich schaue deinem Podcast schon lange zu und dachte mir, vielleicht mache ich eines Tages mal etwas, das es wert ist, hier darüber zu quatschen. Also, schön zu sein hier.

4:06Gavin McClurg

Verdammt, Mann, das hast du definitiv. Ja, lass uns ein bisschen darüber reden. Ich habe gerade vor dem Aufnehmen erfahren, dass du seit 16 Jahren in Colorado fliegst. Stimmt das? Du hast etwa fünf Jahre Erfahrung auf dem Buckel. Du bist für Tandemflüge rausgegangen. Bring uns mal ein Stück zurück in die Vergangenheit.

4:25Pete Thompson

Stimmt. Ich fliege seit 16 Jahren in Colorado und insgesamt seit etwa 21 Jahren. Ich habe es direkt nach dem Abitur gelernt; mein Kumpel in Pennsylvania, A.J. Fry, hat mich an den Sport herangeführt. Wir haben dort ein paar illegale Flüge gemacht, ein paar Lektionen genommen, dann bin ich zum College nach Bozeman, Montana, gegangen und habe dort Andy getroffen, der mich bei Bozeman Paragliding sehr unterstützt hat. Und ich habe etwa fünf Jahre am College verbracht und die meisten dieser Sommer in Jackson Hole, Wyoming, verbracht. Das waren für mich als Pilot sehr prägende Jahre, denn damals – ich meine, Jackson hat immer noch eine gute Crew von Piloten, aber damals, Mann, war das eines der Epizentren des Landes, wo man, weißt du...

5:11Pete Thompson

Heiß in Griechenland. Oh, Gott. Und an einem guten Tag waren 10, 15 Leute beim Start, alle versuchten, mit Sauerstoff hundert Meilen zu fliegen, und hundert Meilen war damals ein großer Flug. Und dann, direkt nach dem College, kam ich hier nach Carbondale, Glenwood Springs und fing an, als Tandempilot zu arbeiten. Und

5:31Gavin McClurg

war das in Aspen oder hast du die Tandemflüge in Glenwood Springs gemacht?

5:35Pete Thompson

Ich habe in Glenwood Tandems gemacht, das ist etwa 45 Minuten von Aspen entfernt.

5:41Gavin McClurg

Okay. Und dann sind du und ich schon länger zusammen zu Wettkämpfen geflogen, als ich mich erinnern kann, aber, weißt du, du hast etwa zur gleichen Zeit angefangen, nach Monarca zu gehen, richtig? So um 2010, 2011. Stimmt das?

5:54Pete Thompson

Ja. Das ist zu früh. Nein, das ist wahrscheinlich korrekt. Ja. Als ich als Tandempilot gearbeitet habe, konnte ich keine der Wettbewerbe in den USA fliegen, also habe ich diese Szene etwa ein Jahrzehnt lang verpasst, aber ich bin immer nach Monarca geflogen und habe dort geflogen. Das war so eine Art Wettbewerb pro Jahr, so ein Typ. Und dann habe ich vor fünf Jahren aufgehört, Tandems zu fliegen, das hat meinen Zeitplan frei gemacht und jetzt kann ich etwa vier Wettbewerbe pro Jahr fliegen.

6:22Gavin McClurg

Okay. Äh, es wäre ein Versäumnis, wenn wir über diese großen FAIs, die du diesen Sommer abgeliefert hast, immer wieder und wieder reden würden. Ich habe da eigentlich eine lustige Geschichte dazu, äh, wir waren gerade, wo waren wir? Wir waren in der Türkei beim World Cup, Bill und ich, und ich sagte: Hey, hast du Petes Flug gesehen? Und er sagt: Ja, natürlich habe ich Petes Flug gesehen. Ich sage: Nein, nein, Alter, den großen Flug von gestern. Er hat es wieder gemacht. Wir waren so wie: Was? Oh mein Gott. Aber, äh, dazu kommen wir noch, aber es wäre ein Versäumnis meinerseits, über deinen Rücken zu springen. Du hast diesen echt coolen Film gemacht, äh, ein gemeinsamer Freund von uns, Michael Bahar, der, der damals für mich viel geschrieben hat bei der Bootstour. Ich weiß, er hat, er hat etwas über dein Bivy quer durch Colorado geschrieben, aber lass uns da ein paar Minuten verweilen.

7:10Gavin McClurg

Was war die Mission? Was hast du gemacht? Wo können Leute mehr darüber erfahren? Klar. Also

7:16Pete Thompson

Das Projekt ist jetzt schon vor einigen Jahren abgeschlossen worden, aber es ist endlich durchgegangen.

7:24Pete Thompson

2020 habe ich eine Cross-Colorado-Bivy-Flugreise gemacht, die etwa acht Tage dauerte. Es waren vier Tage Fliegen und dann vier Tage Wandern, ähm, hintereinander, ähm, beginnend im Süden in Mancos, Colorado. Also wirklich nah an der Grenze zu New Mexico. Und dann habe ich es beendet, indem ich über die Wyoming-Grenze bis zum Norden des Rocky Mountain Parks hochgegangen bin. Ich habe an diesem Projekt drei Jahre lang gearbeitet und jedes Jahr einen guten Schirm versucht, aber ich hatte einfach nie das richtige Wetter, und das Wetter in Colorado ist wirklich herausfordernd. Und stimmt, ich habe vergessen, dass du mich mit Michael verbunden hast. Er hat diesen Artikel für das erste Jahr geschrieben. Ich war dort für etwa neun Tage, wurde ständig auf den Berggipfeln von Stürmen heimgesucht und habe davon viel Material aufgenommen.

8:16Pete Thompson

Und dann war ich im dritten Jahr endlich erfolgreich. Das wurde in einem Film festgehalten, den mein Freund Dylan Brown gemacht hat. Der Film heißt Wingman und ist auf den üblichen Streaming-Diensten zu finden, ja, er ist ziemlich cool. Er ist etwa eine Stunde lang. Da bin ich viel zu sehen, aber es war cool. Es war ein ordentliches Abenteuer. Es war schön, diese Serie von Saisons, in denen ich diese Erfahrung oft versucht habe, so abzurunden. So wie dieses Jahr, die Summe vieler Anstrengungen über mehrere Saisons hinweg, um einige wirklich, wirklich große Dreiecke zu schaffen.

8:54Gavin McClurg

Und was waren das für große Triangles, die du dieses Jahr geflogen bist – war das damals schon auf deinem Schirm, oder hat sich das daraus entwickelt? Also, in gewisser Weise aus diesem Trip, weißt du, als du durch Colorado per Luftweg und zu Fuß marschiert bist – hast du das dann so zusammengesetzt oder hattest du das schon?

9:16Pete Thompson

Ich hatte damals noch nicht die volle Vision für die großen Dreiecke. Ich hatte zu der Zeit zwar den Colorado-Dreieck-Rekord, der lag bei etwa 170 Kilometern. Aber ich habe damals noch Tandems geflogen. Mein Zeitplan war deshalb immer etwas eingeschränkt, hauptsächlich, weil ich morgens Tandems flog. Und dann hatten wir diesen tollen Spot bei Glenwood, wo wir mittags starten konnten. Das passte perfekt in unseren Zeitplan und man konnte trotzdem noch eine 100 oder 150 Meilen lange Flugstrecke schaffen. Erst als ich aufhörte, Tandems zu fliegen, und anfing, morgens in Aspen zu fliegen und diese sehr frühen Thermik zu nutzen, wurde mir klar: Oh Gott, an einem guten Tag kann man in diesem Bundesstaat 10 oder 11 Stunden fliegen. Das war also vor vier Saisons.

10:04Pete Thompson

Ich habe angefangen, einige große Dreiecke in Colorado zu fliegen, und ich habe es schon immer geliebt, Dreiecksflüge zu machen, egal ob wir in Valle, Columbia oder Brasilien sind. Und, wisst ihr, allein das Konzept ist...

10:15Gavin McClurg

nach Hause zu kommen. Cool ist

10:17Pete Thompson

nach Hause zu kommen, ist so cool. Und die zusätzliche Herausforderung, die verschiedenen Etappen zusammenzusetzen. Ähm, und hier in Colorado ist es schwer, die Tage mit leichtem Wind zu finden. Es ist fast schwieriger, einen guten Tag mit viel Strecke zu finden, denn wenn man hier 300 Kilometer fliegen will, läuft man irgendwann irgendwo auf zu starke Thermik. Es scheint fast unmöglich oder zumindest seltener zu sein, einen Tag zu finden, an dem es nicht nur hier schön ist, sondern auch in New Mexico.

10:47Gavin McClurg

Genau. Versuch mal, das für die Zuhörer zu erklären, die noch nie in Colorado geflogen sind – was übrigens ich auch nicht habe. Ich habe nur einen Speedflight in Colorado gemacht. Kannst du dir das vorstellen? Es ist so lächerlich. Aber wie unterscheidet es sich von den Alpen? Wie sind diese Dreiecke, die du geflogen bist, und sie waren ja nicht alle gleich, aber wenn man sich X-Contest ansieht und zur Satellitenansicht wechselt, sieht es ziemlich wild aus – nicht alles, aber es sieht ziemlich wild aus. Und an manchen Stellen sieht es unglaublich fordernd aus. Womit hast du es da zu tun? Wie hoch sind die Berge?

11:32Gavin McClurg

Wie hoch sind die Täler? Wie sehen die Straßennetze aus? Versuch das mal für diejenigen zu erklären, die noch nicht dort waren.

11:39Pete Thompson

Ja. Ich denke, Colorado ist ein fantastischer Ort für große Flüge, aber es gibt auch gewisse inhärente Herausforderungen. Der Bundesstaat ist, wissen Sie, im Zentrum mit richtig großen Bergen bedeckt. Mit ziemlich engen Tälern, es ist recht trocken und ja, dort gibt es nicht allzu viele Straßen. Wir haben es im Allgemeinen nicht mit Gebieten zu tun, in denen man drei Tage zu Fuß zurücklaufen müsste. Ich glaube, manche Leute denken das, aber das ist nicht wirklich das, worauf man hier stößt, aber man überquert viel Gelände, in dem man immer noch ziemlich weit von einer Straße entfernt ist, sagen wir 10 Meilen oder 15 Kilometer von kleinen, ruhigen Schotterstraßen entfernt.

12:26Pete Thompson

Da gibt es also viel einsame Wildnis da draußen.

12:30Pete Thompson

Da gibt es einfach, weißt du, man sieht vielleicht unten eine Schotterstraße, aber man könnte zwei Stunden darauf schauen und kein Auto vorbeifahren. Und es ist, es ist so, dass die Täler generell offen genug sind, um darin zu landen. Es ist nicht wie im pazifischen Nordwesten, wo man in irgendeinem Tal feststeckt und nicht mal ein Pfad da ist. Es gibt da viel Wildnis, das größere der beiden Dreiecke, die beiden größeren, die sich über einen großen Abschnitt überschneiden. Wüste auch, flaches Gelände am Colorado River und da gibt es hohe Plateaus, gezackte Berge. Es hat wirklich alles.

13:07Gavin McClurg

Und wie viele 14er gibt es in Colorado? 54. 54. Okay. Wie viele davon setzt du auf diesen großen Flügen ab?

13:18Pete Thompson

Oh, auf der kürzeren der drei Touren ist die bergigste Strecke. Und du bist da in guter Nähe zu – wahrscheinlich acht oder neun davon.

13:33Gavin McClurg

Wow. Ja. Ist cool.

13:35Pete Thompson

Es ist cool. Aber man muss definitiv einen ziemlich starken Willen haben oder einfach die Fähigkeit besitzen, nicht ständig daran zu denken, dass da unten nicht viele Leute sind oder dass es viele Straßen und viel unwegsames Gelände gibt.

13:48Gavin McClurg

Bleib einfach dran und triff die Entscheidungen, die Sinn ergeben.

13:51Pete Thompson

Ja. Aber das ist das, was wir mit deinem machen. Einfach nur

13:53Gavin McClurg

Vertrau auf deine Fähigkeiten. Ja.

13:55Pete Thompson

Vertrau auf den Tag. Vertrau auf deine Fähigkeiten. Ich gehe nur bei richtig guten Tagen auf große Flüge und. Die Sache hier ist, wenn du den Straßen folgen wolltest und das als Bedingung für das hättest, was du bei deinem Flug vorhast, würdest du nie irgendwo ankommen. Das gehört einfach dazu, so wie dort, wo du lebst.

14:14Gavin McClurg

Ja. Ja, das ist einfach interessant. Weil ich, ich muss dort hin, um es zu sehen. Aber weißt du, als ich zum ersten Mal hierhergezogen bin, haben wir immer nur darüber geredet, oh, es ist so tief, und eigentlich ist es nicht so. Es ist, es ist genau wie du sagst, es gibt Orte. Es ist das Land und es gibt Orte, wo, weißt du, es wird Jäger oder Leute geben, die dort Freizeit verbringen. Irgendjemand wird vorbeikommen, du weißt schon, Gott bewahre. Ich musste bisher noch keine Nacht dort verbringen. Normalerweise kommt man ja raus, aber es sieht schon sehr abgelegen aus. Es fühlt sich definitiv abgelegen an, wenn man es macht. Ja, das ist es. Und manches von dem, was wir in Nevada machen, ist für mich eher lebensgefährlich, weil es kein Wasser gibt und es heiß ist und, weißt du, man braucht wirklich, es gibt nicht viel Schatten.

14:59Gavin McClurg

Du musst irgendwohin kommen, aber was ist dein größter, dein größter „Mist“-Faktor? Ist es der Versuch, unter 18.000 Fuß zu bleiben? Was sind die Dinge, gegen die du am meisten kämpfst? Ist es die Kälte? Ist es die Höhe? Was ist es?

15:16Pete Thompson

Ja. Zu hoch oder zu tief zu kommen, schätze ich. Ja. Ja. Die 18.000 Fuß Luftraum nicht zu durchbrechen, ist eine Herausforderung und man muss wirklich... Das

15:26Gavin McClurg

das ist echt mies, oder? Ja. Das ist das eine. Ich meine, wenn ich mir deine großen Tage ansehe, sind die genauso wie draußen. Aber hier haben wir oft diese Tage mit 21.000, 22.000 oder 23.000 Fuß, und das ist für mich eigentlich ein größerer Stressfaktor als alles andere. Ich meine, ich hasse es, mich abmühen zu müssen, um unten zu bleiben. Das ist hart. Es ist echt hart. Es ist einfach anstrengend. Es geht auf den Kopf. Es ist schwer, das zu machen, wenn man friert. Es ist das Letzte, was man machen will, wenn man gerade eine enorme Distanz runterreißt. Ja, das ist echt mies.

15:52Pete Thompson

Ja. Ich würde sagen, das ist eine große Herausforderung. Und dann geht es darum, das über dem tiefen Gelände zu bewältigen. Man will ja so hoch wie möglich sein. Man will nicht zu viel Zeit damit verschwenden, Wolken und Hindernisse wie diese umfliegen zu müssen. Und wenn man dann versucht, diese maximalen Distanzen zu schaffen und gleichzeitig die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit des Tages zu erreichen, muss man quasi auch gegen die Zeit ankämpfen. Man kann nicht langsam fliegen. Man muss so schnell wie möglich sein. Also muss man in jedem Moment dieses perfekte Rezept aus all diesen verschiedenen Faktoren finden. Ja. Nehmen wir...

16:35Gavin McClurg

Führt uns kurz durch die sechs Flüge – was war der erste? Und dann, führt uns einfach kurz durch sie, und dann gehen wir ein bisschen tiefer ins Detail. Also, was waren sie?

16:48Pete Thompson

Ich möchte, dass die Leute verstehen, warum man wirklich ein kleines Stück den Hang runterfliegen muss. Das wäre eine schöne Sache. Weißt du, was ich denke? Ja. Das wäre ziemlich cool. Ja. Das wäre großartig. Das wäre klasse. Danke. Danke. Im Juni hatte ich einen Flug, bei dem ich mich bis zu dieser Mesa ausdehnte, und diese Verbindung hatte ich noch nie geschafft. Ich dachte nie, dass es so früh am Morgen funktionieren würde, die Schlüsselpassage zu überqueren, um dorthin zu gelangen, aber schließlich habe ich es geschafft und bin mit etwa 100 km gelandet. Ich bin an diesem Tag völlig fertiggescheitert, aber es war ein riesiger Tag. Ich bin um 13 Uhr nach vier Stunden mit 100 km leergefahren, und das hat in meinem Kopf ein kleines Licht angeknipst, wo ich mir dachte: Oh Mann, vielleicht könnte ich da draußen eine riesige Strecke fliegen.

17:36Pete Thompson

Aber ich hatte da noch eine andere Linie, die ich in den letzten drei Saisons gejagt bin, und das ist pures Bergfliegen. Sie geht zuerst nach Süden, dann nach Nordwesten und zurück nach Aspen. Ich bin letztes Jahr 270 Kilometer auf dieser Linie geflogen, und das war das erste richtig große Dreieck des Jahres, Anfang August. Ich habe es geschafft, den letzten Wendepunkt dieses Fluges zu strecken und ich glaube, 275 Kilometer erreicht und damit den nordamerikanischen Rekord geknackt, dem ich letztes Jahr sehr nahegekommen war, um Galens unglaublichen Flug zu schlagen. Und das war einfach eine unglaubliche Leistung; ich habe es vier Saisons lang versucht und endlich die volle Ausprägung dieser Linie erreicht, und deshalb...

18:26Gavin McClurg

War das die Route? Ich meine, das war die Route, die du geplant, analysiert und durchdacht hattest, ja? Und sie... sie ist endlich gelungen.

18:31Pete Thompson

größer, als ich am Ende des Tages in die großen Berge kam und es ein kleines Stück weiter ausdehnen konnte. Aber an dem Tag, als ich den letzten Punkt ausdehnte und überlegte, noch weiterzugehen, und mir die Zahlen ansah, dachte ich mir: Mann, ich könnte heute auf 300 kommen. Ich könnte das schaffen. Aber ich habe auf Nummer sicher gegangen, umgekehrt und nur 275 geschafft und es abgeschlossen. Und ich war echt begeistert davon. Aber das hat diese Lücke hinterlassen. Ich hätte an dem Tag wahrscheinlich die 300 als Benchmark geschafft, weil das wirklich das Ziel war, das größte Ziel, die 300 zu erreichen.

19:15Pete Thompson

Also acht Tage später war die Vorhersage wieder da. Und mir wurde klar... ich ging raus und habe diese neue Grand Mesa Linie versucht, von der ich zuvor erst den ersten Teil geflogen war. Nur ein einziges Mal war diese Linie überhaupt schon mal versucht worden. Und am Ende kam ich auf 292. Ich habe sie nicht ganz geschafft. Aber ich hätte es gekonnt. Das Ende des Tages war langsam.

19:43Pete Thompson

Und ich war so, ich weiß nicht, 6 Kilometer zu kurz, um ganz zurück zum Landeplatz zu kommen. Ich hätte es nur noch ein kleines Stück verlängern müssen. Ich hatte es fast in den Fingern. Es war ein neunhalbstündiger Flug. Aber, ihr wisst schon, es war ein neuer Rekord. Es war also so eine bittersüße Sache. Ich war so nah an den 300 gekommen, aber ich habe einen neuen Rekord aufgestellt. Aber du hast noch ein

20:03Gavin McClurg

ein bisschen auf dem Tisch.

20:04Pete Thompson

Ja, aber ich habe es mit einem guten... Also, ich habe den Rekord mit einem ordentlichen Vorsprung geknackt. Ich war einfach begeistert. Ich meine, das war der Moment, als die Leute so fragten: Was zum Teufel passiert da in Colorado? Es ist schon wieder passiert. Das war so das erste Mal, dass er es wieder geschafft hat.

20:19Pete Thompson

Und dann der nächste... Nach diesem Flug habe ich mir und meiner Partnerin Caitlin gesagt, ich bin für diese Saison mit den großen Flügen eigentlich durch. Weil du warst

20:28Gavin McClurg

körperlich völlig am Ende? Ich war danach einfach ziemlich fertig.

20:32Pete Thompson

Ja, ja. Weniger Rauch als beim ersten großen Mal. Aber ich hatte das Gefühl, nach diesem Flug in besserer Verfassung zu sein. Und am nächsten Tag war ich zu Hause. Ich schaute mir die Vorhersage für den darauffolgenden Tag an. Und ich dachte mir, Mann, da ist viel weniger Gegenwind für den ersten Teil. Und der Lifted Index sah ein bisschen besser aus. Und also an diesem Mittwoch, zwei Tage nachdem ich ... den vorherigen Flug gemacht hatte, tauchte ich wieder beim Start auf. Und alle waren ziemlich überrascht, mich zu sehen. Und sie sagten, was machst du hier? Ich dachte, du wärst fertig. Und ich dachte mir, wisst ihr, ich hatte einen Traum. Ich hatte das, was ich erreichen wollte. Und ich bin rausgegangen und habe es getan. Die Dinge liefen einfach ein bisschen reibungsloser. Und ich konnte den letzten Teil verlängern. Es war ein etwas anderer Flug mit nur ein paar zusätzlichen Herausforderungen in einem Bereich, aber etwas mehr Leichtigkeit in einem anderen.

21:19Pete Thompson

Das Ende des Tages war bei diesem Flug wirklich schnell. War das...

21:23Gavin McClurg

der? Ich wollte sagen, war das der, der richtig langsam angefangen hat? Und du hast dir gedacht: Ah, das funktioniert nicht?

21:28Pete Thompson

Ja. Es gab, ja, es gab einige langsame Passagen im ersten Abschnitt. Aber im letzten Abschnitt hatte ich eine Stunde lang eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 55 Kilometern pro Stunde. Endlich hatte ich Rückenwind. Und ich habe meinen Schirm ausgefahren, um einfach unter den Wolken zu gleiten und nach oben gesaugt zu werden. Die Wolken waren nicht mal so groß, aber sie haben einfach gepumpt.

21:51Pete Thompson

Und es war in der Lage... Sie bekommen den Flug am Ende des Tages.

21:56Gavin McClurg

Wow. Und das war drei, was? Ich glaube 305.

22:00Pete Thompson

Okay. Ich denke, 305. Und dann gab es noch einen anderen. Dann, etwa zwei Wochen später, haben wir Jared Scheidt gemacht. Der kam raus und wir konnten einen richtig coolen Flug zusammen machen, bei dem wir eine ähnliche Linie geflogen sind. Wir sind auf einer Etappe ein bisschen weiter und auf einer anderen ein bisschen kürzer gegangen, aber wir sind auf so 260 gekommen und haben es nicht ganz geschafft. Aber, wisst ihr, zu diesem Zeitpunkt schien 260 wie ein kleiner Flug zu sein.

22:25Pete Thompson

Es ist verrückt. Es ist

22:26Gavin McClurg

einfach nichts.

22:27Pete Thompson

Ich weiß.

22:28Gavin McClurg

Es ist verrückt.

22:31Gavin McClurg

Gab es beängstigende Momente oder war alles ziemlich unkompliziert?

22:38Pete Thompson

Ich würde sagen, bei jedem dieser Flüge gab es einige Momente, in denen man echt aufpassen musste. Ich mag die Dreiecke, weil man da nicht wirklich mit viel Wind zu kämpfen hat, aber in Colorado findet man scheinbar immer eine Stelle, an der es windig ist.

22:52Pete Thompson

Und ich würde sagen, bei jedem dieser Flüge gab es einen Moment, in dem ich den Wind im Rücken nutzen musste. Ich bin dann direkt mit dem Wind abseits der Route nach unten, um entweder aus einer großen Lee-Zone rauszukommen oder einfach mit dem Wind abzufahren, um diesen Aufwind zu finden und die Route zu verlassen. Das ist etwas, das mir besser gelungen ist, anstatt einfach stur weiterzudrücken, bis ich auf dem Boden lande. Es geht darum zu merken, wann man langsamer werden und das tun muss, was nötig ist, um wieder hochzukommen – und wieder hochzukommen ist das Wichtigste.

23:28Pete Thompson

Ja, es gibt bestimmte Schlüsselstellen. Auf der großen Dreieckslinie, wenn man eine tiefe Zone etwa 45 Kilometer in den Flug hinein überquert, scheint es immer knifflig zu sein. Die vier Male, die ich das gemacht habe, ist man da irgendwie festgefahren. Und dann hat der zweite Abschnitt einen wirklich unglaublichen, aber auch sehr anspruchsvollen Teil, wo man über dieses große, hohe Plateau fliegt und dort schon seit zwei oder drei Stunden oben ist. Das Plateau liegt auf 10.000 Fuß, 3.000 Metern. Ein bisschen höher. Und es hat 5.000 Fuß Relief über den Tälern auf beiden Seiten. Also, ihr wisst schon, 1.500 Meter.

24:13Pete Thompson

Und schließlich, wenn du das Plateau verlässt, hast du dich den ganzen Tag über eher niedrig gefühlt, weil du in diesem hohen Gelände warst. Und dann gleitest du über das Colorado River Valley hinaus und hast diese ganze Höhe zu bewältigen, was absolut unglaublich ist. Aber du fliegst über dieses wirklich tiefe Tal.

24:30Pete Thompson

Und plötzlich machst du dir echt Sorgen, eine Steigung zu finden. Und du musst anfangen, irgendwie irgendwas zusammenzuschustert. Ist

24:38Gavin McClurg

Ist das so, als würde man in die Dünung hinausfliegen? Bekommt man dann für eine Weile viel sinkende Luft, wenn man von der Mesa wegkommt?

24:45Pete Thompson

Ja, das kann so sein. Und es kann stabil sein. Aber wenn man dann Thermik findet, dann scheint sie ziemlich unruhig zu sein. Beim ersten Mal, als ich diese Überquerung gemacht habe, habe ich den Gleitschirm einmal verloren, wobei ich seit Jahren keinen kompletten Absturz mehr hatte.

25:06Pete Thompson

Und ja, es gibt Momente – ich meine, beim Überqueren des großen Plateaus, da gibt es am Ende des Tages noch ein anderes großes Plateau, und man ist richtig tief drin, es ist Feierabend, es ist etwa 18 Uhr und man hat immer noch 60 Kilometer vor sich. Man ist über diesem absoluten Niemandsland von einem Plateau, kaum Straßen und eine Menge Seen da oben, und es ist vielleicht eine dreistündige Fahrt von meinem Haus entfernt. Also weißt du, man schaut einfach darauf, die Nacht dort verbringen zu müssen, wenn man einen Fehler macht. Und ja,

25:36Gavin McClurg

Cool. Wie lange war der längste in Bezug auf die Zeit?

25:42Pete Thompson

Der längste war 10 Stunden und fünf Minuten. Und jeder dieser Flüge dauerte 920, 950, 1005 und 923. Also gibt es da einen Durchschnitt.

25:57Gavin McClurg

Geschwindigkeit. Hilf mir mal kurz mit der Rechnung. Ich wollte wissen, wie die Durchschnittsgeschwindigkeit ist, wenn man sie alle zusammenrechnet.

26:01Pete Thompson

Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt immer bei etwa 30 Kilometern pro Stunde. Ja, also nicht so schnell. Ich meine, für ein Dreieck ist das ziemlich gut. Aber nein, ich meine, an jedem dieser Tage habe ich das Gefühl, wir könnten schneller sein. Die Dinge könnten einfach ein bisschen reibungsloser laufen. Ich meine, du kommst einfach nur

26:19Gavin McClurg

an ein paar Stellen festgefahren.

26:21Pete Thompson

Ja, Gegenwind. Du weißt schon, man kann einfach einen Tag haben. Ja, einen Tag ohne irgendwelchen. Es ist

26:25Gavin McClurg

nicht langsam. Aber, wenn man mal darüber nachdenkt, also kann das im Juli passieren, weißt du, näher an der Sonnenwende, wenn man mehr Sonne hat? Oder ist das normalerweise einfach zu viel OD, zu viel Monsun?

26:40Pete Thompson

Ja, da gibt es viel Monsun. Im August gibt es auch viel Monsun. Wir hatten dieses Jahr einfach richtig Glück. Ich meine, im Allgemeinen ist Colorado im Sommer ein extrem monsungeprägtes Gebiet.

26:52Pete Thompson

Aber ja, einen Flug im Juli zu bekommen, ist der Traum. Das erste Mal, dass ich die Grand Mesa Linie angegangen bin, war im Juli. Es war der 6. Juli. Und ja, ich meine, zu dieser Jahreszeit hat man eine zusätzliche Stunde Tageslicht, wahrscheinlich auch anstrengendere Aufstiege. Also,

27:11Gavin McClurg

vielleicht ein 11-Stunden-Tag. Um wie viel Uhr geht's in Aspen los? Das ist ein Morgensicht, oder? Ja, das ist

27:16Pete Thompson

ein morgendlicher Flug. Du startest gegen 9 Uhr.

27:20Gavin McClurg

Okay. Also, wow, cool. Ziemlich früh. Ja. Erzähl mir von deinem Equipment. Ich meine, du machst auf dem Enzo extrem viel Racing. Ich weiß, dass du für diesen Flug den Zeno fliegst. Ich möchte auch etwas über dein Sauerstoff-Setup hören, weil du jetzt ein neues „für immer“ hast. Du warst bisher der „ein-Tank-Pete“. Jetzt bist du der „zwei-Tank-Pete“. Aber ja, das Bild von deinen zwei Tanks ist klasse. Also, erzähl uns von diesen beiden Dingen. Was ist die Überlegung hinter deinem Equipment und diesem Tank-Setup, das du hast?

27:50Pete Thompson

Ja. Also, ja, ich fliege den Zeno, den ich in Colorado sehr gerne fliege, nur für die etwas höhere passiven Sicherheit, obwohl ich den Enzo liebe. Ich liebe die CCC Gleitschirme. Ich fliege für diese Flüge ein großes GR5 Gurtzeug. Ich habe dieses Gurtzeug mit ein paar extra Taschen umgebaut, damit ich leicht an den Sauerstoff komme. Ich habe Platz für mehr Snacks und habe es einfach ein bisschen mehr ausgestattet.

28:22Pete Thompson

Und eine Sache, die mir bei diesen langen Flügen mit der Ausrüstung wirklich geholfen hat, sind diese großen Sub-Harnesses. Erstens bekommt man ein bisschen mehr Performance. Aber der Schutz vor den Elementen ist unglaublich. Ich meine, jetzt steckt nur noch mein Full-Face-Helm aus diesem Halsschutz raus und dann meine Arme. Meine Hände werden nicht mehr kalt, es sei denn, es ist ein richtig kalter Tag. Was trägst du an den Händen? Ich habe ein Paar Fleece-Futterhandschuhe und dazu ein Paar Black Diamond Stance-Handschuhe. Wahnsinn. Die sind wie eine Daunenjacke für die Hände. Sie sind nicht super dick mit Leder oder so, sondern aus Ripstop-Nylon.

29:08Pete Thompson

Und ich mag sie echt gerne. Sie sorgen dafür, dass sich meine Hände gemütlich anfühlen. Und dann habe ich noch ein Paar Überhandschuhe, die ich bei Bedarf anziehen kann, aber das musste ich bisher noch nicht. Was diese Saison auch ein Game Changer ist: Ich habe eine alte Daunenjacke auseinandergebaut. Also habe ich ein extra Set Ärmel, die ich über meinen normalen Daunenmantel trage. Und die... also, die sind an den Armmanschetten des Gurtzeugs abgedichtet und das funktioniert echt gut. Man muss also nicht zu viel am Körper tragen und kann trotzdem diese extra isolierten Ärmel haben.

29:40Gavin McClurg

Oh, wow. Ja. Trägst du auch Daunenhosen oder ist das zu viel auf einmal? Nein, ich trage einfach... Ja, du trägst einfach Jeans. Ich bin...

29:46Pete Thompson

einfach nur... Ja, ich trage einfach normale Hosen. Die passen gut rein. Ja. Okay. Yep. Und dann, ja, die zwei Tanks. Ich fange an, diese Flüge von acht, neun Stunden in Colorado zu strapazieren. Ich habe wirklich... mir klar gemacht, dass selbst bei meinem größeren Sauerstofftank, ich fliege mit so einem AL-248. Das ist ein großer Gebirgstank, der größer ist als der, den die meisten Leute benutzen. Aber ich wäre trotzdem nach etwa sieben, siebeneinhalb Stunden leer und müsste... Was für eine

30:15Gavin McClurg

Welchen Regler benutzt du? Nutzt du den On-Demand-Pulse oder bist du... Ja,

30:20Pete Thompson

Ich habe einen On-Demand-Pulse. Es scheint einfach zu sein... Und du gehst immer noch leer. Wow. Ich weiß. Das sagen alle. Ich weiß nicht, ob ich da oben einfach zu viel... schnappe. Zu viele kleine Atemzüge oder was. Aber... Ja. Aber mir ist klar geworden, dass ich mir dafür eine Option überlegen muss. Und ich kann meinen eigenen Tank füllen. Ich versuche wirklich, ihn zu überfüllen, aber er geht trotzdem leer. Ich meine, er geht nicht nach vier Stunden leer. Er geht nach sieben Stunden leer. Aber... Ja. Aber deshalb habe ich angefangen, mit einem zweiten Tank zu fliegen, und mir ist klar geworden, dass ich ihn in meinem Cockpit haben könnte und das kleine rote Rohr abklemmen kann. Und da ich diese extra Tasche in meinem Gurtzeug gemacht habe, kann ich, sobald der eine Tank leer ist, einfach das eine rote Rohr abziehen, das andere rote Rohr anschließen und das kleine rote Rohr lösen. Und so habe ich dieses kleine Gummiband, mit dem ich das Rohr zugeklemmt halte, und fliege einfach weiter, weil ich da draußen jede Hilfe gebrauchen kann.

31:09Pete Thompson

Niedrig

31:09Gavin McClurg

Technik, aber das ist super. Das funktioniert. Das ist irgendwie cool. Ich meine, ich habe deinen Post dazu gesehen, aber das ist echt schick. Ich meine, auf meinen langen Flügen gehe mir das immer aus. Das ist eine tolle Lösung, aber ich fliege damit nicht. Das habe ich gesehen. So einen großen Tank, den du benutzt hast, habe ich noch nie gesehen. Wir werden ein Bild in den Shownotes für diejenigen von euch, die zuhören, und einen Link zu all diesen Flügen einfügen. Weil sie wirklich inspirierend sind. Als du die 292 gemacht hast, wisst ihr ja, wir haben hier in den USA diesen Telegram-Chat-Kanal für die XC-Gruppe und die Leute fragten sofort: Oh, kannst du 300 schaffen? Kannst du 300 schaffen? Und du hast das ziemlich schnell geschafft. Die Frage ist jetzt also, ihr wisst ja, in Europa hatten sie ein weiteres großes Jahr.

31:56Gavin McClurg

Edouard Patel hat das was, 350 irgendwas gemacht.

32:01Gavin McClurg

Und, weißt du, die machen dort viele davon. Was liegt da auf dem Tisch? Hast du das Gefühl, du bist am Limit? Du weißt ja, für uns ist das Wetter immer das Problem. Einer der Gründe, warum ich nicht nach Colorado geflogen bin, ist, dass es dort anscheinend noch unzuverlässiger ist, falls das stimmt. Aber war das jetzt nur eine außergewöhnliche Saison und du bist wirklich am Ende deiner Kräfte? Oder sind das nur die Keime eines Traums? Dass du viel mehr siehst, was dort noch machbar ist.

32:34Pete Thompson

Ja. Ich denke, die Ernte wächst hier immer noch. Ähm, wir hatten dieses Jahr einen guten August und an einigen dieser Tage war es wirklich gut, aber ich kann mir bessere Tage vorstellen und ich würde definitiv weiter fliegen wollen. Es ist für mich einfach so cool, diese Herausforderung zu haben. Ich mag das zielorientierte Fliegen wirklich sehr und, wisst ihr, diese vorherigen Flüge kamen nach vier Jahren des Versuchens und ach du meine, nach unzähligen Tagen, in denen ich im Winter einfach so in der Flugplaner-App saß, es aufgemalt habe und versucht habe, meine Fantasie zu nutzen und mich davon zu überzeugen, dass Größeres möglich ist. Und ich denke definitiv, dass Größeres möglich ist. Und um das zu rechtfertigen, habe ich einfach Mathe benutzt – ich bin kein großer Mathe-Typ, aber wenn ich nur darüber nachdenke: Okay, wir können eine halbe Stunde früher starten, wir können eine halbe Stunde später landen.

33:27Pete Thompson

Man könnte die Durchschnittsgeschwindigkeit um zwei Kilometer pro Stunde über 10 Stunden erhöhen. Ich meine, das sind direkt 20 Kilometer. Also denke ich, dass wir deutlich größer gehen könnten, was schwer vorstellbar ist, weil diese Flüge nicht wirklich in Nordamerika stattfinden. Sie gehen nirgendwo anders so weit nach unten, aber ich denke, es gibt Potenzial für andere Startpunkte. Definitiv in Colorado gibt es wahrscheinlich bessere Startplätze als den, an dem ich starte. Der Flug vom Aspen Mountain ist ein wirklich toller Startpunkt für den frühen Morgen, aber er kann bei jedem kleinen Windstoß gesperrt werden, und er ist nicht so hoch über der Baumgrenze. Er liegt vielleicht etwas mehr als 2000 Fuß AGL, eine wunderschöne Ostseite, aber man könnte, ich denke, man könnte einfach etwas höher und ein bisschen tiefer in den Bergen starten.

34:18Pete Thompson

Es scheint einfach nichts, was so praktisch wäre. Definitiv für mich.

34:21Gavin McClurg

Was, was denkst du, auf welche Geschwindigkeit könntest du steigern, wenn du 10 Leute hättest?

34:27Pete Thompson

Oh ja. Ich meine, das ist das andere Problem. Ich mache das alles alleine. Also zu haben, ein Team zu haben, wäre unglaublich. Ähm ja, ich meine, es...

34:34Gavin McClurg

das würde vielleicht helfen, einige dieser festgefahrenen Momente zu überwinden. Richtig. Das würde, das würde, und du drückst einfach mehr, du drückst mehr Kraft, wenn ich alleine fliege, nutze ich nicht so viel Kraft. Es ist einfach unmöglich. Ich versuche es, ich denke immer, ich müsste die gleiche Kraft aufwenden wie beim Rennen, aber ich finde das alleine schwer zu schaffen.

34:53Pete Thompson

Ja. Es ist viel einfacher, wenn man einen Kumpel neben sich hat und der anfängt, ein bisschen mehr zu geben. Dann gibst du auch ein bisschen mehr und umgekehrt. Ähm, ja, ich meine, ich weiß nicht, ob wir da als Gruppe draußen gewesen wären, wahrscheinlich, weißt du, 10 % schneller, 8 % schneller, einfach, weißt du, drei Kilometer pro Stunde bei 10 %. Das ist

35:13Gavin McClurg

ein ganzes Stück. Da sind direkt 30 K.

35:15Pete Thompson

Ja. Ja, ich denke, da ist eigentlich keine Grenze. Man braucht einfach, dass alles ein bisschen besser funktioniert und die Daten ein bisschen besser sind. Aber wenn man sich dann diese Rekordflüge in Europa ansieht, dann überlegt man sich die Zahlen. Da sind 200 unglaubliche Piloten, die jeden einzelnen Tag bereitstehen und es versuchen, und 50 Typen starten vom selben Ort und einer schafft diesen zusätzlichen Teil. Ich meine, wenn wir das hier hätten, würde niemand den Tag verpassen. Wer weiß?

35:49Gavin McClurg

Ja. Ich glaube, Matt und ich haben viel darüber gesprochen, aber Matt Beecher Farmer, wir haben wahnsinnig viel darüber geredet und, äh, weißt du, was ich dort in Europa gesehen habe, ich habe das Anthel-Flug mal ein paar Mal probiert und, weißt du, was die da haben, ist ein sehr früher Start. Du startest um 8:39 Uhr morgens und du biegst in den ersten 60 Kilometern nicht wirklich ab, was morgens einfach unglaublich ist. Du fliegst nicht schnell, aber du bist einfach direkt auf dem Gelände. Es kommt gerade genug Luft an diesen wunderschönen Nordosthängen hoch, dass du bis nach Österreich fliegst, zu diesem Gletscher da, dem Glasglock. Du fliegst den ersten Abschnitt ohne Abbiegen, weißt du, bevor es richtig losgeht. Und ich dachte früher, oh, das haben wir einfach nicht.

36:36Gavin McClurg

Wir haben nicht diese Art von Gelände. Wir haben nicht diese Exposition. Eigentlich habt ihr das in Colorado in gewisser Weise, wenn ich mir eure Tracklogs ansehe, aber was wir haben, sind acht Meter Steigungen – ihr verbringt viel Zeit damit, aber wir fliegen schneller nach oben als sie es in Europa können. Und dadurch gleiten wir auch weiter und schneller. Ich meine, wir haben einige Vorteile, die sie nicht haben, und ich denke, es ist eine Kombination aus dem Zusammensetzen von allem – ich glaube, diese wirklich großen FAIs sind absolut machbar, aber es ist einfach ein anderer Ansatz oder ein anderer Stil. Ja.

37:18Pete Thompson

Ja. Es wirkt definitiv anders. Ich war noch nie auf großen Flügen in Europa, aber ich weiß, was die dort machen, und es scheint toll zu sein. Einfach nur über lange Grate zu gleiten – hier in den zentralen Colorado Rockies sind die Grate nicht so lang. Wir machen morgens viele kleine Überquerungen, aber das Wilde an den Bergen hier am Morgen ist, dass sie einfach so sind, dass man sie einfängt. Ich meine, ich hatte um 10:30 Uhr morgens acht Meter Steigungen.

37:48Pete Thompson

Also, da gibt es das, äh,

37:53Gavin McClurg

Erzähl mir mal von deiner mentalen Einstellung. Er spricht immer davon, dass man nach diesen langen Flügen, so acht Stunden in der Luft, in einer Art fremden Welt landet. Du fühlst dich so gut, berührst den Boden und dann: Wow, ich kann kaum aufstehen. Wie, wie erschöpft bist du? Was brauchst du, um wieder aufzutanken? Was braucht es, um sich mental auf diese großen Flüge vorzubereiten? Welchen mentalen Zustand versuchst du da zu finden?

38:25Pete Thompson

Das braucht viel, offensichtlich sowohl die reine körperliche als auch die mentale Ausdauer. Von neun, zehn Stunden, weißt du, das alleine zu machen. Wahnsinn, das ist ein riesiger Unterschied. Ich meine, man muss einen acht- oder neunstündigen Flug mit Freunden machen. Vielleicht machen wir in Chelan ein paar Triangles, etwas Open Distance. Und das ist so toll. Es fühlt sich so entspannt an, aber wenn man alleine ist, verarbeitet man mental so viel mehr und man spürt einfach keine Unterstützung um sich herum. Klar, ich spüre die Unterstützung von Leuten, die mich anfeuern, und das alles, aber ja, die drei großen Flüge sind wirklich erschöpfend. Ich habe gemerkt, wie ich im Laufe der Zeit immer besser in Form kam und mein Komfortlevel beim ersten großen Flug immer weiter anstieg.

39:15Pete Thompson

Wahnsinn, ich hatte überall diese Krämpfe in den Unterarmen, direkt unter dem Ellbogen, nur weil ich die Bremsen zu fest festgehalten habe. Und bei diesem Flug war mein Gurtzeug nicht richtig eingestellt. Ich hatte sogar einen Bauchkrampf, als ich eine niedrige Rettung gemacht habe. Mein ganzer Bauch fühlte sich an, als würde mich jemand hineingraben. Es war echt unglaublich. Und dann war es so, beim dritten Flug fühlte ich mich bei der Landung eigentlich ziemlich gut, ich hätte noch eine Stunde machen können. Ich glaube, wenn dein Equipment, dein Gurtzeug und alles andere, auf dem maximalen Level perfekt eingestellt ist und du die Flüge mit diesen richtig, richtig großen Zielen machst – das fühlt sich irgendwie wie ein Rennen an, wo man so motiviert und so unter Spannung ist.

40:02Pete Thompson

Bei dem Ziel, das vor dir liegt, scheint es nicht so lange zu dauern. Und wenn du mir sagst, ich soll zwei Stunden über einem Berg in der Luft bleiben, dann würde ich jede Turbulenz spüren. Jede kleine Böe im Wind. Ich würde sagen: Oh, es ist zu windig. Zu turbulent. Ich werde hier rumgeschleudert. Aber wenn du dieses riesige Ziel vor dir hast, ist die Turbulenz nur ein Hindernis zwischen dir und deinem Ziel. Genau wie beim Rennsport. Du bist einfach auf dieser Linie, du drückst dich einfach durch, und egal was passiert – wenn du an einem Grat tief fliegst, wollen wir natürlich sicher bleiben und unsere Reserven behalten, aber dieses tiefe Surfen am Grat, da wirst du einfach abgebremst, es ist nur ein Hindernis, und ich bin so motiviert, das zu überwinden, die Geschwindigkeit raufzuholen, los, los, los.

40:51Pete Thompson

Das hilft dem mentalen Freiraum. Weil man einfach so hungrig ist, weißt du, den ganzen Winter hier herumzusitzen und davon zu träumen, einen riesigen Flug zu machen, und in diesem Fall, in diesem Fall, weißt du, in der Lage zu sein, einige große Rekorde aufzustellen – dieser Antrieb bleibt bei einem. Es ist so, als ob ich in den Monaten, in denen ich das nicht mache, was die meisten Monate sind, das wie ein Damm ist, der sich einfach mit Wasser füllt und sich mit Wasser füllt und sich mit Wasser füllt, und dann im Juli oder August bin ich einfach so bereit loszulegen. Und wir fahren im Juli oder Ende Juli, ach Verzeihung, Ende Juni nach Chelan und machen uns bereit, und wenn ich hier zurückkomme, bin ich einfach bereit, Mann, so wie: Los geht's.

41:37Pete Thompson

Und trotzdem, selbst an so einem Tag muss man am richtigen Ort sein. Ich hatte Tage, an denen ich nicht geflogen bin, weil ich einfach nicht gut geschlafen habe – vielleicht war ich am Abend davor zu aufgeregt und habe schrecklich geschlafen und mir dann gedacht: „Oh, das ist heute nichts für mich.“ Du hattest

41:56Gavin McClurg

Uh, also, das ist schon eine lange Zeit beim Fliegen, Jahre. Da sind wir uns ziemlich ähnlich. Uh, hattest du irgendwelche Unfälle, ich...

42:06Pete Thompson

Ja, ich hatte so ein paar, zwei Verletzungen im Sport, die waren irgendwie selbstverschuldet. Ich bin im ersten Jahr beim Fliegen in Bozeman beim Start abgestürzt, als es gerade mal 15 Meilen pro Stunde waren, ein Dead Cross, ein steiler Hang, weißt du? Ich hatte 40 Flüge und dachte mir so: „Oh mein Gott“, oder 50 Flüge, egal, weißt du? Also hatte ich den einen, und dann ein Jahr nach dem College, also vor etwa 15 Jahren, war ich unten in Arizona, wurde gezogen und habe einen Ground Spiral gemacht und da waren einfach Hindernisse im Weg. Ich bin kein Ground Spiral Pilot und ich bin am Ende nur knapp auf den Boden gekommen, aber hart genug, um sich eine Wirbelplatte im Rücken zu brechen.

42:54Pete Thompson

Also, ich hatte das, ich musste zwar nicht operiert werden, aber ich bin kein Ground-Spiral-Pilot und ich bin kein Ground-Spiral-Pilot. Es war, äh, ich hätte es fast getan. Ich habe mich echt glücklich gefühlt, da rausgekommen zu sein, und dann in Montana hatte ich mir die Schienbeinspitze gebrochen. Ähm, okay, abgesehen davon, nein, ich habe meinen Rettungsschirm einmal im Live-Einsatz in Colorado ausgezogen, und das war wahrscheinlich vor sieben Jahren, also

43:18Gavin McClurg

Wie gehst du damit um? Ich meine, das ist eine lange Zeit und du fliegst in sehr viel großer Höhe – wie nimmst du deine persönliche Sicherheitsrisikobewertung vor, ja?

43:32Pete Thompson

ich ich

43:34Pete Thompson

Ich will Flüge machen, die sich gut anfühlen. Ich will nicht rausgehen und irgendwas machen und über einer völlig überbaueten Gegend oder bei zu viel Wind herumfliegen, wo ich lande und das Gefühl habe, ich hätte gerade echt was gewagt, weißt du? Für mich ist das nicht wert. Es hinterlässt keinen guten Geschmack im Mund, und deshalb versuche ich, bei wirklich guten, guten Bedingungen zu fliegen. Ich denke, eine Aktion wie nicht den absolut schnellsten Gleitschirm, den ich kann, bei diesen Colorado-Flügen zu nehmen und das ein bisschen zugunsten der passiven Sicherheit zurückzuschrauben, ist etwas, das ich tue, um die Risiken zu minimieren. Das Tragen von all diesem Sauerstoff ist etwas, das ich tue, um das Risiko zu minimieren, um wach zu bleiben, aber unweigerlich gibt es immer, ich würde sagen, bei fast jedem großen Flug, den ich in der Vergangenheit geflogen bin, gibt es Flüge, die man macht.

44:32Pete Thompson

Es gibt Momente, die sich ein bisschen gefährlich anfühlen, und da musst du ehrlich zu dir selbst sein und wissen, wann du durchziehen und wann du abbrechen musst. Aber da ist so eine feine Linie, denn wenn du jedes Mal abgebrochen hättest, wenn du niedrig warst, wären wahrscheinlich keine dieser Flüge zustande gekommen. Es ist also, weißt du, es ist toll, dass die Hälfte meines Lebens im Gleitschirmfliegen vergangen ist, das als Rückhalt zu haben und eine gute objektive Sicht auf das Geschehen zu haben, ohne sich von dem Ehrgeiz, den Flug zu absolvieren, dazu verleiten zu lassen, etwas Dummes oder zu Riskantes zu tun, aber da ist wirklich eine sehr feine Balance.

45:24Pete Thompson

Äh, wie war das noch? Ist das ein Apocalypse Now Zitat? Der verrückte, ähm, abtrittunfähige General sagt: „Eine Schnecke wandert über die Kante einer Rasierklinge.“ Das ist mein Traum. Das ist mein Albtraum, ich zerhaue das vielleicht gerade, aber ähm ja, da ist definitiv ein feines Gleichgewicht. Bei einigen dieser Flüge, weißt du, wäre das größte Risiko gewesen, es über Bäume zu wagen, so in bewaldeten Gebieten, wo man den Gleitweg betrachtet und er aussieht, als wäre er ein bisschen, ähm, ein bisschen nicht so toll, wenn man ihn nicht schafft. Aber ich betrachte das lieber aus einer konservativen Perspektive, also schaue ich mir meinen Gleitweg nicht an und denke: „Oh, im besten Fall werde ich es schaffen.“ Ich versuche, gut und ehrlich zu sein, und ja, ähm, was ist hier das Schlimmste, das passieren kann?

46:11Pete Thompson

Ja, diese letzten zwei richtig großen Dreiecke liegen über einer neuen Linie, und das Gute an dieser Linie ist, dass es nicht die ganze Strecke über große, gezackte Berge sind. Man hat so 40, 50 Kilometer große Berge am Anfang, und dann ist es viel Wald. Es sind Berge, aber wie ein hohes Plateau. Da gibt es mehr Landeplätze, und es ist ein etwas wärmeres, angenehmeres Gefühl, als den ganzen Tag über nur über die Zacken zu fliegen, weißt du?

46:38Gavin McClurg

Du hast gesagt, dass es Zeiten gibt, in denen man einfach aufwacht und es ein guter Tag ist, man aber nicht wirklich das Gefühl hat, ihn zu haben. Wenn du das hast, hast du eine Möglichkeit, das zu überprüfen? Gibt es bestimmte Warnsignale, auf die du achtest, oder ist das nur ein Bauchgefühl? Und ich habe heute eben nicht dieses Gefühl, ja.

47:01Pete Thompson

Ich würde sagen, ich messe sozusagen meinen Schlaf als einen guten, ähm, und versuche, weißt du, eine gute Nacht zu schlafen, oder zumindest versuche ich, zwei Tage vorher eine gute Nacht zu schlafen, und schaue mir dann die kumulierte Zahl dazu an, ähm, ich

47:25Pete Thompson

Ich weiß nicht, ich habe dieses Jahr nie eine gute Flugmöglichkeit abgelehnt, also habe ich mich immer ziemlich gut gefühlt. Es ist also nichts, was ich oft mache, aber ja, ich trinke nicht wirklich Alkohol, obwohl ich früher fast jeden Abend ein paar Bier hatte, und das hat meine Schlafqualität echt ruiniert. Ich bin früher oft aufgewacht und dachte mir: „Mann, ich glaube, ich hatte gestern Abend ein Bier zu viel.“ Ich werde das einfach nicht mehr machen, weil es hier einfach so anspruchsvoll ist. Es ist nicht so, dass man über flaches Gelände fliegt, man muss einfach absolut perfekt fliegen. Man muss sein...

48:01Gavin McClurg

Präsent? Ja, du musst voll konzentriert sein für einen großen Tag. Ähm, ja, machst du irgendwelches Training außerhalb des Fliegens? Ich meine damit, äh, liest du etwas, studierst du, gehst du auf kleine Kurzflüge, machst kleine Trainingsflüge, um weißt du, die Windgrenze auszutesten? Machst du Sachen, äh, ja, außerhalb? Du hast ja gesagt, vier Wettkämpfe pro Jahr, das ist definitiv Training. Wir müssen das immer als Training betrachten, weil manchmal sind wir gut und manchmal sind wir mies. Ja. Aber, ja. Was diese Seite angeht, äh, steckt offensichtlich viel Zeit und Mühe in diese Linien, weißt du, du denkst im Winter darüber nach, planst sie und schaust dir bestimmte Aspekte ganz genau an und ob das funktionieren wird?

48:55Gavin McClurg

Ich weiß, dass du viel Zeit in diese großen FAI investierst, also über vier Jahre hinweg, aber erzähl mal mehr darüber.

49:01Pete Thompson

Natürlich. Ich bin schon seit meiner Jugend Kletterer. Es ist jetzt nicht mehr das Wichtigste, was ich mache, aber um deine Frage kurz zu beantworten: Ich denke, ich mache eine ordentliche Menge an Cross-Training. Ja, Klettern, ich habe früher auch ziemlich viel Highlining gemacht, und das war wirklich super für den mentalen Raum, weil es definitiv einer dieser Bereiche ist, in denen man seinen Geist beruhigen muss, obwohl er einem sagt, dass man verrückt ist. Dann noch ein bisschen Mountainbiken, ein bisschen Krafttraining, so Sachen eben. Ich weiß, dass ich nicht einfach so von der Couch aus einen acht-, neun- oder zehnstündigen Flug machen kann, obwohl ich fliegen kann – ich kann ziemlich gut von der Couch aus fliegen, so wie viele 20-jährige Piloten eben –, aber ich versuche definitiv, vor diesen Flügen rauszugehen und mich aufzuwärmen.

50:05Pete Thompson

Es ist super, dass der Chelan Comp immer kurz vor mir liegt, also werde ich versuchen, vor dem Start unserer Saison rauszugehen und mich aufzuwärmen. Normalerweise komme ich von dort zurück und fühle mich total unvorbereitet, und dann komme ich davon zurück und fühle mich richtig gut. Bevor ich dieses Jahr nach Chelan geflogen bin, habe ich eine 190 Kilometer lange Dreiecksroute geflogen, und auf der zweiten Etappe gab es viel Gegenwind. Normalerweise, wenn ich nicht das Gefühl hätte, trainieren zu müssen, wäre ich einfach runtergegangen und gelandet, aber ich habe für etwa acht Stunden durchgehalten und bin zurückgekommen. Und ich erinnere mich, als ich nach Chelan kam, sagten die Leute: „Na, das war ein richtig guter Flug“, und ich meinte: „Ich werde versuchen, rauszugehen und mich aufzuwärmen“, und ich sah mir das an und sagte: „Nein, nein, ich habe nur trainiert“, ich habe es nicht mal als einen richtig guten Flug betrachtet, ich meine, es war gut, aber ja, weißt du, bereit zu sein – man kann das definitiv nicht komplett von der Couch aus machen, sicher, wenn

50:55Gavin McClurg

Meine Rechnung stimmt eigentlich. Ich bin nicht besonders—ich bin wie du, ich bin auch nicht gut in Mathe. Aber, äh, weißt du, die Hälfte deines Lebens war ziemlich eng mit dem Skycrack verbunden, wie Cedar es nennt. Äh, wenn du die Uhr zurückdrehen könntest—du hast das schon mal gehört—aber wenn du die Uhr auf diesen Pete zurückdrehen könntest, weißt du, fünf Jahre bevor du nach Colorado gezogen bist und du fängst gerade erst an, du hast vielleicht—du hast 50 Stunden selbst, du hast 50 Stunden drauf. Erstes Jahr, zweites Jahr, äh, was würdest du diesem Pete sagen? Es muss nicht um Gleitschirmfliegen gehen, du würdest einfach nur sagen, aber egal wie, was auch immer du willst.

51:32Pete Thompson

Ja, das passt. Bei 50 Stunden wäre es wichtig, ein bisschen langsamer zu werden und sicherzustellen, dass man mit anderen Leuten rausgeht, die besser sind als man selbst oder die das gleiche Können haben, weil ich wäre definitiv oft alleine unterwegs gewesen. Ich war in dieser Hinsicht immer ziemlich unabhängig, und ja, man sollte sich mit großartigen Piloten umgeben, was ich in meiner Karriere zum Glück hatte, da ich einige wirklich gute Mentoren hatte. Aber ich würde sagen, zu diesem Zeitpunkt wäre es genau das. Und danach würde ich sagen, flieg nur, weil du willst, wenn du willst. Früher hatte ich jeden Sommer in Colorado das Gefühl, ich muss eine 100-Meilen-Tour machen, sonst vergessen die Leute, wer ich bin, und ich verliere meinen Namen, oder jemand nimmt mir diesen Rekord weg. Ich mag diesen Druck irgendwie ein bisschen, aber es wird definitiv ein großer Druck sein, aber er wird mich dazu bringen, mich zu pushen.

52:40Pete Thompson

An manchen Tagen – ich weiß, wir haben vorhin über das Fliegen an diesen Tagen mit leichtem Wind und die Dreiecke gesprochen und wie schön das ist. Vor etwa 12 Jahren habe ich wahrscheinlich den Rekord für die Colorado Open Distance verbessert und so etwa 245 Kilometer geschafft, was für mich damals riesig war. Ich habe es in vier Stunden und 45 Minuten geschafft. Das war eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 50, 51 Kilometern pro Stunde über den Bergen, die ganze Strecke lang. Und wann immer ich den Leuten am nächsten Tag erzählt habe, die an diesem Tag in den Bergen gewandert waren, sagten sie: „Du bist geflogen.“ Sie sagten, es sei windig in den Bergen gewesen, und ich wusste es, ich wusste es, und trotzdem bin ich rausgegangen. Und ich denke, du kannst dich damit identifizieren, ich denke, du warst schon mal an dem Punkt, wo du dir denkst: „Gott, ich bin so motiviert für das hier“, und die Lösung ist mehr Wind, und dann hast du dich kalibriert und

53:37Pete Thompson

ja, ich meine

53:37Gavin McClurg

Meine große Nummer hier, das war schon lange her, sie ist von 2013, aber ich glaube, meine Durchschnittsgeschwindigkeit – ich muss nochmal nachschauen – aber es waren entweder 54 oder 55 km/h, weißt du, für siebeninhalb Stunden, es waren ja fast 400 km. Aber ich meine, die ganze Zeit über war das einfach... ich meine, wenn ich 2000 im Alter von 18 war, war das okay. Aber als ich im Gelände war, was zum Glück wirklich nur zweimal war, ich meine, das war lächerlich. Ich würde mir das heute nicht einmal ansatzweise überlegen. Weißt du, manchmal haben wir einfach Glück, ganz sicher. Ja, ich meine, das ist die Geschwindigkeit, die sie in Texas erreichen, wenn es keine – es gibt keine – keine Gefahren gibt, es ist einfach flach. Da gibt es keine Berge, keinen Lee, verstehst du? Also, ja, das war – wir lernen dazu und werden ein bisschen schlauer.

54:22Gavin McClurg

Ja, Pete, klasse, Mann. Herzlichen Glückwunsch. Es war einfach so cool, das aus der Ferne mitzuerleben. Natürlich waren wir alle auch unglaublich neidisch. Aber Glückwunsch, dass du es nach so vielen Jahren Träumen, Planen, Plotzen und ... das immer wieder und wieder zu sehen. Mann, ich habe deine Begeisterung definitiv mitgefühlt. Alle waren auf der ganzen Welt, aber Glückwunsch, und ich kann es kaum erwarten zu sehen, was du noch alles machst, und ich hoffe, ich kann dich das nächste Mal begleiten. Ich werde Colorado auf die Landkarte setzen. Wie gesagt, es ist lächerlich, dass ich so nah wohne und noch nie dort war.

55:05Pete Thompson

Ja, vielen Dank. Ja, das war – das war wirklich ein wahr gewordener Traum für mich, weißt du? Ich wollte zeigen, was ich kann, aber auch ausdrücken, was hier im Bundesstaat möglich ist. Und weißt du, nachdem ich all diese großen Flüge in Europa immer wieder gesehen habe, denke ich mir einfach: Ich will zeigen, was wir hier machen können, Mann. Und ich weiß, dass es möglich ist. Ich meine, jeder – jeder auf einer After-Party nach einem Wettbewerb in den letzten drei Jahren – hat mich zu ihnen sagen hören: „Du musst kommen, wir können 300 machen, Mann. Lass uns gehen.“

55:41Gavin McClurg

Ja, und das war... das war wirklich inspirierend. Ich meine, wir haben das hier definitiv auch auf dem Tisch. Ja, ja, ich weiß, dass du das kannst. Es ist nur eine Frage davon, dass wir rausgehen müssen, dass wir es tun müssen, dass wir es wahr machen müssen. Ja, wir haben hier oben definitiv das Gelände für so große Sachen auch, also denke ich, du hast uns alle mit einer Menge Inspiration ordentlich motiviert. Es war großartig, ich

56:00Pete Thompson

Ich liebe es. Ich meine, ja, es ist – ich – es ist nicht nur hier, es ist nicht nur dort, wo ich in Colorado angefangen habe. Es gibt andere Orte, unten in den San Juans, in Idaho und in Nevada. Ich denke, je mehr wir unseren Geist für die Möglichkeit öffnen, dass es machbar ist, dann machen wir es plötzlich einfach. Ich habe zum Beispiel nie gedacht, dass 270 möglich ist, bis Galen es geschafft hat. Ich habe mich selbst davon überzeugt, dass ich Farmers alten Rekord vielleicht um so 3k schlagen könnte. Ich dachte, vielleicht schaffe ich es um 3k, komme auf 240, und dann hat Galen diesen Flug gemacht, und innerhalb von 24 Stunden habe ich mich davon überzeugt. Letztes Jahr dachte ich, ich kann auf 75 kommen. Ich – ich weiß, du weißt, und

56:40Gavin McClurg

Das ist manchmal alles, was man braucht, ja.

56:44Pete Thompson

Aber es ist so cool. Es ist so cool, dieses Spiel mit uns selbst zu spielen und uns gegenseitig zu inspirieren. Ich liebe das wirklich.

56:49Gavin McClurg

Absolut, danke Mann. Es war toll, dich zu sehen, super, mit dir zu quatschen, und äh, danke für die Sachen, die du mitgebracht hast.

56:57Pete Thompson

Es ist toll, wenn...

57:02Gavin McClurg

Wenn du Cloudbase Mayhem wertvoll findest, kannst du uns auf viele verschiedene Arten unterstützen. Du kannst uns auf iTunes oder Stitcher – oder wo auch immer du deinen Podcast hörst – bewerten; das hilft enorm, die Mundpropaganda zu fördern. Du kannst darüber auf deiner eigenen Website bloggen oder es in den sozialen Medien teilen. Du kannst darüber reden, während du auf dem Weg zur Arbeit mit deinen Pilot-Freunden bist; ich weiß, dass so viele interessante Gespräche auf diese Weise entstanden sind. Und natürlich kannst du uns finanziell unterstützen. Diese Show kostet viel Zeit, viel Schnittarbeit, viel Speicherplatz und Musik sowie all die Art von Kosten hinter den Kulissen. Wenn du uns also finanziell unterstützen kannst, haben wir bisher immer nur einen Dollar pro Folge gebeten. Das kannst du über ein persönliches Gespräch mit uns machen, und wir sehen uns beim nächsten Mal – als einmalige Spende über PayPal, oder du kannst einen Abonnement-Service einrichten, der dich für jede veröffentlichte Folge belastet. Wir bringen alle zwei Wochen eine neue Folge heraus, wenn du also einen Dollar pro Folge und alle zwei Wochen zahlst, wären das etwa 25 Dollar im Jahr. Das ist viel günstiger als ein Magazin-Abo und macht all das möglich.

57:52Gavin McClurg

Ich möchte diese Show nicht durch Werbung oder Sponsoren finanzieren. Wir werden deshalb ziemlich häufig gefragt, aber ich möchte das aus vielen verschiedenen Gründen nicht tun, die ich in der Show schon oft erwähnt habe. Ich mag es nicht, wenn so etwas am Anfang der Show steht. Ich möchte euch auch wissen lassen, dass dies authentische Gespräche mit echten Menschen sind und das nur unsere Meinungen sind, aber unsere Meinungen werden nicht durch Sponsoren oder Werbegelder beeinflusst. Ich halte das für ein ziemlich toxisches Geschäftsmodell, also hoffe ich, dass ihr das schätzt. Ihr könnt uns unterstützen, wenn ihr auf cloudbasemayhem.com geht; dort findet ihr die Möglichkeiten zur Unterstützung. Ihr könnt es über patreon.com/CloudbaseMayhem machen. Wenn ihr ein wiederkehrendes Abonnement wollt, könnt ihr das auch direkt über die Website tun. Wir haben versucht, es wirklich einfach zu machen, und das gibt euch Zugang zu all den Bonusmaterialien, den kleinen Videocasts, die wir machen, und den zusätzlichen kleinen Nuggets, die wir in Gesprächen finden, die nicht in die Hauptshow kommen, von denen wir aber denken, dass ihr sie hören solltet.

58:43Gavin McClurg

Wir stellen nichts davon hinter eine Paywall. Wenn ihr uns nicht unterstützen könnt, lasst es mich einfach wissen, und ich richte euch ein Konto ein. Das wäre natürlich lebenslang gültig, und hoffentlich seid ihr irgendwann in der Lage, uns zu unterstützen, aber ihr findet dazu alles auf der Website. Alle, die uns unterstützt haben, oder sogar unseren Newsletter abonniert oder Cloudbase Mayhem-Merchandise wie T-Shirts oder Hüte oder irgendetwas anderes gekauft haben, sollten bereits eingerichtet sein. Ihr solltet ein Konto haben und jetzt auf all das Bonusmaterial zugreifen können. Vielen Dank fürs Zuhören. Ich schätze eure Unterstützung sehr und wir sehen uns in der nächsten Folge. Danke.

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